Mit Zuversicht ins kommende Jahr
Verantwortungsbewusstsein, Fleiß und Innovationskraft. Diese Eigenschaften zeichnen die Wirtschaft im Südwesten Deutschlands aus. Damit haben die Unternehmen und ganz besonders die im Zollernalbkreis beschäftigten Menschen zur guten konjunkturellen Entwicklung in 2011 beigetragen.
Im Zollernalbkreis spiegelt sich der Aufschwung unter anderem in der Arbeitslosenquote wieder. Mit knapp vier Prozent ist sie so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Dies ist Grund, mit Vertrauen und Zuversicht ins kommende Jahr zu blicken - unabhängig von prognostizierten Turbulenzen an den Weltmärkten.
Anliegen unserer Kreispolitik ist, zukunftsfähige Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen sowie die hohe Wohn- und Lebensqualität für Menschen jeglichen Alters und jeglicher sozialer oder ethnischer Herkunft zu sichern. Dazu gehören Investitionen in die Infrastruktur ebenso wie der verantwortungsbewusste Umgang mit Energie, Umwelt und unserem natürlichen Erbe.
Anstehende wichtige Infrastrukturmaßnahmen von Seiten des Landkreises sind neben Straßen- und Radwegebau auch der Ausbau des Schienenverkehrs sowie Investitionen in die Gesundheitsversorgung und das Bildungsangebot.
Bereits im Frühjahr können wir den ersten Bauabschnitt des Zollernalb-Klinikums in Balingen mit zunächst 183 Betten in Betrieb nehmen. Mit dem größten Bauprojekt in der Geschichte des Zollernalbkreises wird ein modernes Klinikum, das medizinisch, technisch und hygienisch auf dem neuesten Stand ist, geschaffen.
In Sachen Bildung ist der Zollernalbkreis mit seinem vielfältigen Schul- und Bildungsangebot für Menschen jeden Alters im Vergleich zu benachbarten Landkreisen gut aufgestellt. Diesen Vorsprung gilt es bedarf- und zukunftsorientiert weiter auszubauen.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Sie alle leisten wichtige Beiträge zur Entwicklung des Zollernalbkreises, indem Sie in Ihren Familien, in Beruf und Gesellschaft Verantwortung übernehmen und ein gutes Miteinander unterstützen. Unser Dank gilt insbesondere all denen, die sich im Sport, in der Kultur oder bei sozialen, kirchlichen und ökologischen Projekten ehrenamtlich engagieren.
Für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen bedanke ich mich auch im Namen des Kreistages und der Beschäftigten des Landkreises ganz herzlich. Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes, gesundes und friedvolles Jahr 2012".
Menschen verbinden - der neue Stuttgarter Hauptbahnhof
Aktuelles aus Sicht der Presse:
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Aktuelle Themen:
CMT - Minister Bonde besucht den Stand der Zollernalb
Stuttgart. Alexander Bonde ist als Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auch für den Tourismus zuständig und ebenso Präsident des Landestourismusverbands.
Am Montag besuchte er die Tourismusmesse CMT in Stuttgart und schaute dabei auch am Stand der Zollernalb in Halle 6 vorbei.
Bonde kündigte auf der CMT ein neues Leitmotiv für den Tourismus in Baden-Württemberg an, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit. Als erstes Bundesland entwickle Baden-Württemberg einen Nachhaltigkeitscheck für seine touristischen Ziele, bei dem Wert auf naturnahe und ressourcenschonende Angebote gelegt werden solle.Der "grüne Süden", ein Projekt der Tourismus Marketing GmbH, hatte diesen Trend bereits für sich erkannt und einen Katalog zu umweltfreundlichen Reisen für den Südwesten aufgelegt.
"Da haben wir mit unseren Prädikatswanderwegen, also den Traufgängen in Albstadt und dem bereits zum zweiten Mal ausgezeichneten Donau-Zollernalb-Weg, sowie mit unseren naturnahen und umweltfreundlichen Schwerpunkten Wandern und Radfahren wohl auch auf das richtige Pferd gesetzt", freut sich Landrat Günther-Martin Pauli MdL. "Dazu passen wunderbar unsere "Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland", die mit regionalen Produkten unsere Gäste gesund und nachhaltig verwöhnen."
Minister Bonde (3. v. l.) begrüßte auf dem Stand der Zollernalb (von links:) die Bürgermeister Lothar Mennig (Meßstetten), Hubert Schiele (Bitz), Landrat Günther-Martin Pauli MdL, Silke Schwenk, Geschäftsführerin der WFG und Bürgermeiser Alfons Kühlwein (Nusplingen).
Zollern-Alb-Kurier vom 10.01.2012

Rundumschlag ohne Schnörkel
Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei Neujahrssitzung des Kreistags in Albstadt Zollern-Alb-Kurier vom 27.12.2011

Abgeordnete besuchten Polizei
Reger Meinungsaustausch mit den Diensthabenden
Schwarzwälder Bote vom 21.12.2011

Landrat Pauli sieht für Region Weichen gestelltLandrat Pauli sieht für Region Weichen gestellt
Informationsveranstaltung zum Bahnprojekt Stuttgart 21
mit Bernhard Bauer, Ministerialdirektor a. D. im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Baden-Württemberg und Landrat Günther-Martin Pauli, MdL
Am Montag, 21.11.2011, hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Einladung des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Wolfgang Renner in das Cafe Diener in Geislingen gerne angenommen und konnten sich im faktenreichen Vortrag des Referenten ein fundiertes Bild über das Bahnprojekt Stuttgart 21 machen. Bernhard Bauer stellte das Projekt seit den ersten Planungen und der Einleitung des Raumordnungsverfahrens in den frühen 90er Jahren bis zum Start des Umsetzungsprojektes 2010 vor. Er beleuchtete viele Details des geplanten Bahnknotens, verdeutlichte die Chancen und Möglichkeiten und unterstrich: "Dies ist eine einmalige Chance, die wir so nie wieder bekommen werden."
In 33 Minuten von Stuttgart nach Mannheim
Durch S21 werden künftig mehr Reisende den Weg auf den Schienen zurück legen, bereits in 33 Minuten wird beispielsweise die Strecke zwischen Stuttgart und Mannheim zurück gelegt werden können.
Der Tag danach der 30 Jahre dauert
Eine Entscheidung am 27. November für den Kopfbahnhof hätte 30 Jahre Stillstand zur Folge, eine Verwirklichung wäre nicht gesichert, es gibt keine fundierten Pläne, noch eine Genehmigung oder ein Finanzierungsplan. Er schloss mit dem Apell am Sonntag Nein zu sagen. Sie Nein zum Schadenersatz, Nein zum Vertragsbruch, Nein zum Kündigungsgesetz.
Landrat Günther-Martin Pauli dankte Bernhard Bauer für dessen umfassenden Informationsvortrag, der "keine Frage offen ließ." "Von Tag zu Tag wird es teurer" so Pauli. "Wie soll unser Rechtsstaat zurück zur Ordnung finden, wenn nach jahrelangen Planungsfestlegungen und Entscheidungsprozessen wieder alles bei null anfängt? Deshalb wünsche ich mir ein klares demokratisches Votum, welches eine dauerhafte Befriedung des Konfliktes zur Folge hat."

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